Mit Liebeskugeln zum intensivsten Orgasmus deines Lebens

liebeskugeln

Liebeskugeln für den vaginalen Gebrauch sind schon seit Jahrhunderten verbreitet und wurden ursprünglich zur Stärkung des Beckenbodens eingesetzt. Frauen verwendeten sie, um mit ihrer Hilfe nach der Geburt ihre überdehnte Muskulatur zurückzubilden. Durch den Einsatz der Kugeln stellte sich ein ähnlicher Effekt ein, wie durch die Kontraktionsübungen nach Kegel.

Schon früh wurden die Kugeln so modifiziert, dass sie zusätzlich die sexuelle Lust steigerten. Anstelle nur einer Kugel, die mittels der Scheidenmuskulatur in der Scheide festgehalten wurde, führte man zur Luststeigerung mehrere Kugeln ein. Zusätzliche Verfeinerungen machten diese Kugeln schnell zu einem echten Liebeshit, der bis heute zahlreiche Freunde fand.

Liebeskugeln, die auch Lustkugeln oder auch Orgasmuskugeln genannt werden, gibt es heute in zahlreichen Ausführungen. Im Prinzip sind es ein bis zehn kugel- oder eiförmiger Objekte (gemeinhin »Kugel« genannt), die aus jedem wasserfesten Material bestehen können. Meist sind die Kugeln miteinander verbunden und eine längere Schnur an der letzten Kugel, die in die Scheide eingeführt wird, dient zum leichteren Entfernen.
Dieser Artikel konzentriert sich auf Liebeskugeln, die vornehmlich zur sexuellen Stimulation verwendet werden, der Beckenboden wird dabei ganz automatisch mit trainiert. Die Trägerinnen solcher Kugeln können sich sicher sein, dass sie Lust und Körperkultur aufs Angenehmste miteinander verbinden.

Gängige Variationen für den vaginalen Gebrauch

Die gebräuchlichste Art der käuflichen Ausführungen besteht aus zwei miteinander verbundenen Kugeln mit einem Durchmesser von etwa drei bis vier Zentimetern. Oft ist eine oder beide der Kugeln hohl und mit einer anderen Kugel oder zum Teil mit Quecksilber gefüllt. Die Füllung gerät bei Bewegung in Schwingung und reizt so die Scheideninnenwand der Trägerin. An der zuunterst eingeführten Kugel ist meist ein längerer Faden angebracht, mit dem sich die Kugeln herausholen lassen. Alternativ zu dem Faden kann auch eine Schlaufe angebracht sein, die im Körper getragen wird.

Luxusvariationen haben meist drei Kugeln, die durch eine Kette miteinander verbunden sind. Rin-no-tama nennt man dieses Sexhilfsmittel, was so viel wie klingendes Glöckchen bedeutet.
Die erste Kugel dieses außergewöhnlichen Spielzeugs ist hohl, aber nicht gefüllt. Sie dient lediglich dazu, die Position der anderen Kugeln zu fixieren.
Die zweite Kugel liegt in der Nähe des G-Punktes und ist traditionell zur Hälfte mit Quecksilber gefüllt. Dieses flüssige Metall mit hoher Dichte schwappt bei jeder Bewegung hin und her und stimuliert die empfindliche Stelle unentwegt.
Die dritte Kugel ist besonders aufwendig gefertigt. Eine oder mehrere feine Drahtzungen ragen in den Hohlraum hinein. Eine kleine Metallkugel, die mit in dem Hohlraum eingelassen ist, schlägt bei Bewegung gegen diese Zungen, die dadurch zu schwingen beginnen. Diese Töne sind hörbar, und für den Namen des Hilfsmittels ist genau dieser Klang verantwortlich.

Entgegen der Befürchtung vieler Anwender ist das Geräusch von Liebeskugeln nicht mehr zu hören, sobald die Kugeln eingeführt wurden.

Die Trägerin eines Rin-no-tama wird auf charmanteste Weise verwöhnt. Ihr G-Punkt wird fortwährend massiert und die empfindlichen Nerven in der Nähe des Scheideneinganges durch feine Schwingungen gereizt. Diese dauerhafte Stimulation setzt die Vulva in den Mittelpunkt des weiblichen Denkens und schürt den Wunsch nach Vereinigung. Wenn es zu dieser kommt, dann erwartet den Mann eine erregte Scheide, die das Glied bereitwillig aufnimmt. Nach kürzester Zeit erlebt die Frau einen sinnlichen Orgasmus, der als besonders intensiv beschrieben wird.

Eine stärkere Reizung, die auch bis zum Orgasmus führen kann, wird durch Liebeskugeln mit eingebautem Vibrator erzeugt. Diese steigern die Wollust der Trägerin langsam bis zum Unerträglichem. Manche Frauen tragen so ein Vibratorei über Stunden, ehe sie sich ihren Gatten hingeben oder sich selbst befriedigen.

Gerne wird von Menschen, die sich ihre Sexspielzeuge selber basteln, die Variante mit genau einer Kugel genommen. Dazu kann z. B. die Umverpackung eines Überraschungseis entfremdet werden. Das geht ganz einfach und kostet fast nichts! In einer der Schalen wird ein kleines Loch für die Schnur gebohrt und eine passende Glasmurmel wird in die Plastikhülle eingeschlossen. Dann werden die Plastikschalen zusammengefügt und mitsamt der Schnur kurz in flüssiges Wachs getaucht. Nach dem Abkühlen hat sich eine dünne Schicht Wachs gebildet, die mit jedem erneuten Eintauchen fester und dicker wird. So eine einzelne Kugel hat, wenn sie richtig in der Scheide platziert wird, eine überraschend stimulierende Wirkung.

Gängige Variationen für den analen Gebrauch

Selbstverständlich können Liebeskugeln auch anal genutzt werden. Die für den rektalen Einsatz verwendeten Kugeln sind meist kleiner und auch leichter. Besonders beliebt sind sogenannte Kugelstränge. Diese bestehen aus drei bis zehn Kugeln, die starr miteinander verbunden sind. Die starre Verbindung hat den Vorteil, dass man diese Kugeln tief in den After einführen kann und der Darm, wie mit einem Dildo, stimuliert wird.
Ähnlich wie Liebeskugeln für den vaginalen Einsatz gibt es auch hier zahlreiche Variationen. Bei der Auswahl ist darauf zu achten, dass die Kugeln samt Verbindung gut zu reinigen sind. Hygiene ist im analen Bereich sehr wichtig.

Material und Form

Grundsätzlich kann jedes glatte, hautfreundliche Material und jede anschmiegsame Form verwendet werden. Die Hersteller von Lustkugeln bieten diese in der gesamten Breite an möglichen Werkstoffen und Ausführungen an. Im Sortiment gängiger Anbieter finden sich diese Spielzeuge in nahezu unbegrenzter Material- und Formvielfalt.
Wenn man von der Fülle der Angebote überrollt wird, dann ist es am Besten, mit einer einfachen Variante zu beginnen. Die Kugeln sollten für den vaginalen Gebrauch etwa drei Zentimeter im Durchmesser sein und nicht zu viel wiegen, für Anfängerinnen runde fünfzig Gramm. Als Material empfiehlt sich Silikon oder Latex. Solche Orgasmuskugeln sind in jedem Sexshop oder Onlinehandel für kleines Geld zu erwerben.
Für gehobene Ansprüche finden sich zahlreiche ausgefeiltere Modelle mit mehr Kugeln und zusätzlichen Stimulationen. Traditionell fällt die Wahl auf das schon erwähnte Rin-no-tama, welches allerdings nicht leicht zu beschaffen ist. Alternativ wählt man ein Modell mit Vibrator oder freischwingenden, inneren Kugeln.

Vaginale Anwendung

Die Liebeskugeln sollten, ganz unabhängig von der Variation, nach dem Einführen kaum zu spüren sein. Schmerzen die Kugeln, dann sind diese entweder zu groß oder falsch eingeführt. Manchmal hilft auch ein wenig Gleitgel, um das Einsetzen zu erleichtern.
Handelt es sich um eine einzelne Kugel, oder sitzt die stimulierende Kugel nicht in der Nähe des G-Punktes, kann die Position mit einem Tampon korrigiert werden.
Sitzen die Kugeln korrekt, dann spürt das die Trägerin sofort mit den ersten Bewegungen. Der Einkauf im Supermarkt wird zu einem berauschenden Glückserlebnis und die Vorfreude auf einen überwältigen Orgasmus verschönert jede noch so stumpfsinnige Tätigkeit.

Aber Vorsicht! Ein zu langes Tragen kann durch den Trainingseffekt zu nicht unerheblichen Muskelkater führen. Anfängerinnen sollten die Kugeln am Anfang nicht zu lange in der Scheide belassen. Erst wenn man ein Gefühl dafür bekommen hat, wie lange das Tragen verträglich ist, kann man mit der Dauer des Einsatzes experimentieren. Manchen Frauen reicht zwanzig Minuten, andere belassen ihre Kugeln stundenlang in sich.

Anale Anwendung

Wichtig bei der analen Verwendung von Liebeskugeln aller Art ist die Verwendung eines geeigneten Gleitmittels, mit dem die Kugeln vor dem Einführen ausreichend benetzt werden. Die Afterregion ist sehr empfindlich und Verletzungen an After oder Darm können schwerwiegende gesundheitlich Folgen nach sich ziehen.
Meist werden Analketten oder Analkugeln nur beim zwischenmenschlichen Akt oder zur Selbstbefriedigung eingesetzt.
Ein längeres Tragen ist natürlich grundsätzlich möglich. Solange keine Schmerzen auftreten, können Liebeskugeln auch anal beliebig lange verwendet werden. Aber auch hier gilt, dass es bei zu langer Verweildauer der Kugeln zu Muskelkater im Afterbereich kommen kann.

Tipps

Der oft harte Frauenalltag wird durch den Einsatz vaginaler Liebeskugeln deutlich aufgepeppt. Die Hausarbeit wird zum extravaganten Erlebnis und manche Frau sehnt sich den wöchentlichen Putztag sehnlich herbei.
Dank der Liebeskugeln wird der alltägliche Einkauf zu einem echten Abenteuer. Mit jedem Schritt wächst die Erregung und damit auch der Wunsch, sich selber zu berühren. Sind die Besorgungen erledigt, brauchen die meisten Frauen nur ein ganz klein wenig an sich zu spielen, um einen außergewöhnlich schönen Orgasmus zu erleben.
Mutige Frauen erledigen ihre Einkäufe mit dem Fahrrad. Schon auf den ersten Metern wird das Gefühl im Unterleib unwiderstehlich und die Lust auf mehr steigert sich zusätzlich.

Männer, die anale Stimulationen lieben, verwenden Liebeskugeln im Darm genauso wie Frauen in der Vagina. Zwar werden keine Geschlechtsteile direkt gereizt, aber der empfindliche After samt Vorsteherdrüse werden sanft verwöhnt.
Kugelstränge sind für längere Stimulation weniger geeignet. Aber drei oder vier kleinere Kugeln, die jede Bewegung im Darm spüren lassen, machen den Alltagsjob zum Erlebnis.

Schon vor dem eigentlichen Akt helfen Liebeskugeln beim Vorspiel sich liebender Paare. Partner merken deutlich, auf welchem Niveau der sexuellen Erregung sie sich befinden. So überträgt sich das sexuelle Verlangen der Frau auf den Mann, der an der Seite seiner erregten Frau fast automatisch begehrend wird.
Kommt es dann zum Akt, ist es besonders schön, wenn beim Analverkehr die Liebeskugeln in der Scheide der Frau verbleiben. Wenn diese mit einem elektrischen Vibrator versehen sind, wird die Stimulation als aufregend und intensiv empfunden. Alternativ kann man die Kugeln anal einführen und so die Lust beim vaginalen Verkehr schüren.

Auch homosexuellen Paaren stehen die Spiele mit Liebeskugeln offen. Sie sind aufgefordert, alles auszuprobieren, was Freude macht und sich gegenseitig an der Lust des Partners zu erfreuen.

Manche Menschen möchten ihren Sexualtrieb deutlich spüren. Warum soll man ihnen den Gefallen nicht tun? Liebeskugeln sind ideal, um einen Menschen unter seinem Trieb lustvoll leiden zu lassen. Der aktive Partner zwingt den passiven dazu, mit eingeführten Kugeln einkaufen zu gehen, zu putzen und die Wohnung zu säubern. Erst wenn dieser um Gnade und Erlösung von seiner Qual bittet, werden die Kugeln entnommen und dem Spiel ein lüsternes Ende gesetzt.

Am Ende noch ein Geheimtipp für Frauen: Eine Runde auf der Schiffsschaukel, dem Kettenkarussell oder der Achterbahn bleibt mit Liebeskugeln in der Scheide unvergesslich.

Fazit

Liebeskugeln sind ein beliebtes Werkzeug, um die Vorfreude auf einen Höhepunkt deutlich zu steigern. Durch die oft lang anhaltende Reizung wird der gesamte Unterleib empfindlicher. Der Orgasmus wird deutlich intensiver empfunden und stellt sich in der Regel auch spürbar schneller ein.
Durch die einfache Handhabung sind Liebeskugeln sehr beliebt. Sie erweitern die menschliche Sexualität und erhöhen den Genuss beim Sex ungemein. Dazu sind sie leicht zu reinigen und praktisch unverwüstlich.
Jeder und jede, die nach dem Einsatz von Liebeskugeln zum Orgasmus gekommen sind, werden diesen nicht mehr vergessen und die einfachen Helfer hoch ehren. Eine große Auswahl ist bei AMORELIE zu finden. Dort kann schnell und diskret eine Vielzahl von Liebeskugeln bestellt werden

Bild: © V&P Photo Studio (Bildnummer: 70781142) / Fotolia.de

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