Wie benutzt man einen Dildo richtig?

Was genau ist ein Dildo?

Dildos sind vermutlich das älteste Sexspielzeug der Welt. Bereits die alten Ägypter bereiteten ihren Frauen mit aus Holz oder Stein geformten Penis-Nachbildungen höchste Freude. Möglicherweise sind Dildos sogar noch weit älter – Archäologen haben einen 28.000 Jahre alten Stein-Dildo gefunden. Ob der allerdings schon dem weiblichen Vergnügen diente, ist noch unklar.

Heute jedenfalls sind Dildos weltweit verbreitet und in diversen Materialien, Formen und Größen erhältlich, so dass für jeden Zweck genau das richtige Stück dabei ist. Dildos gibt es in jeder Preisklasse, und ihre Benutzung ist ebenso einfach wie effektiv zum Erreichen höchster Ekstase. Kein Wunder also, dass in Deutschland sogenannte “Dildo-Parties” immer beliebter werden. Jederzeit können Dildos aber auch diskret online bestellt werden, zum Beispiel bei Amorelie.
Ein Grund für die Beliebtheit von Dildos ist sicherlich, dass sie in der Benutzung prinzipiell sehr einfach zu handhaben sind. Es gibt aber einige Punkte, die man bei der Dildo-Benutzung beachten sollte, damit dem perfekten Vergnügen nichts mehr im Wege stehen kann.

Wie wird ein Dildo richtig benutzt?

Das wichtigste Element bei der Benutzung eines Dildos ist Kreativität, dann sind dem Spaß keine Grenzen gesetzt. Prinzipiell gibt es bei der Benutzung von Dildos kein richtig oder falsch, sondern erlaubt ist alles, was Vergnügen bereitet.
Einerseits können Dildos, besonders von Frauen, hervorragend dazu eingesetzt werden, um sich in einsamen Stunden selbst zu verwöhnen. Immerhin erreicht man mit einem passend geformten Toy den weiblichen G-Punkt viel einfacher als mit den bloßen Händen, und der G-Punkt wiederum beschert Frauen besonders intensive Orgasmen.

Frauen können sich mit einem Dildo hervorragend selbst zum Höhepunkt bringen.
Frauen können sich mit einem Dildo hervorragend selbst zum Höhepunkt bringen.

Wie sie dabei genau vorgehen wollen, dafür gibt es kein alleingültiges Rezept – erlaubt ist, was gefällt. Mit einigen Kniffen allerdings lässt sich der Spaß noch deutlich steigern. Besonders am Anfang ist beim Eindringen in die Vagina ausreichend Feuchtigkeit von Nöten – das heißt, entweder stimuliert man erst mit der Hand andere erogene Zonen, wie zum Beispiel die Brüste und besonders die Brustwarzen, oder die Klitoris, bis der eigene Körper genug Feuchtigkeit produziert hat, oder man gibt ein wenig Gleitmittel auf die Spitze des Dildos, bevor man damit langsam zum ersten Mal eindringt. Ob man ihn nun langsam hin und her bewegt oder jedesmal von neuem eindringen will, entspricht der persönlichen Vorliebe. Es empfiehlt sich jedenfalls zur Steigerung der Lust, gleichzeitig mit einer Hand weiterhin die Klitoris zu stimulieren, zum Beispiel indem man mit den Fingerspitzen langsam, sanft darüber kreist.

Falls man sich mit der Entspannung schwer tut und sich das Eindringen des Dildos unangenehm anfühlt, kann man die ersten Versuche auch in einem heißen Schaumbad durchführen. Die allermeisten Dildos bestehen aus wasserfestem Silikon und können jederzeit in der Badewanne benutzt werden.

Ab einer gewissen Erregung wird der G-Punkt als erogene Zone aktiv. Die meisten Dildos sind so geformt, dass sie diesen höchst empfindlichen Punkt an der Innenwand der Vagina perfekt stimulieren – und plötzlich durchströmen den ganzen Körper intensive Wellen der Lust. Damit das Ende nicht allzu schnell kommt, kann man den Dildo jederzeit kurz herausziehen, eine kurze Pause einlegen, und dann das Spiel von vorne beginnen, solange man Lust hat. Wenn dann der erlösende Orgasmus kommt, wird er umso intensiver und länger sein. Währenddessen sollte der Dildo ruhig noch in der Vagina bleiben, denn bei jeder Lustwelle, wenn die Muskulatur sich rhythmisch zusammenzieht, gibt er noch einmal einen Extra-Kick.

Aber auch als Paar kann ein Dildo dem Sexleben noch ein ordentliches Stück Pepp verleihen.

Bei Paaren kann ein Dildo dem Sex eine ganz neue Dimension geben.
Bei Paaren kann ein Dildo dem Sex eine ganz neue Dimension geben.

Viele Paare benutzen Dildos vor allem für ihr Vorspiel. So kann die Lustkurve der Frau vor dem entscheidenden Akt schon einmal angeheizt werden und ein annähernd gleichzeitiger Höhepunkt für beide wird wahrscheinlicher.

Die Benutzung eines Dildos muss aber nicht aufs Vorspiel beschränkt werden, es gibt unzählige weitere Einsatzmöglichkeiten für die kleinen Freunde.
Viele Männer müssen ja zum Beispiel ihre Partnerinnen regelrecht um einen Blow-Job anbetteln. Wenn die Partnerin nun aber auch etwas davon hat, nämlich indem sie gleichzeitig mit dem Dildo in Ekstase versetzt wird, dürfte man einiges weniger an Überredungskunst benötigen. Hierfür empfiehlt sich die 69-Stellung, so dass der Mann einerseits mit dem Dildo gut den G-Punkt der Frau erreicht, bei Bedarf aber sogar noch die Klitoris mit den Fingern oder der Zungenspitze verwöhnen kann.
Eine weitere Einsatzmöglichkeit ist der Fall, dass der Mann etwas früher als erwartet seinen Höhepunkt erreicht – wenn die Partnerin nun noch keinen Orgasmus hatte, warum sollte man ihr nicht einen mit dem Dildo bescheren?

Auch beim Analverkehr kann ein Dildo helfen: Oftmals gestaltet sich das anale Vergnügen schwierig, wenn die Partnerin nicht ausreichend entspannt ist. Abhilfe schafft man, indem sie sich gleichzeitig noch mit dem Dildo stimuliert und so gleich mehrere erogenen Zonen gleichzeitig erregt werden – ein heißer Höhepunkt ist dann garantiert.
Mittlerweile gibt es Dildos in vielen verschiedenen Designs. Ob man sich für ein klassisches Modell im Penis-Look oder für ein eher schlichtes Modell entscheidet, ist zweitrangig. Einige Modelle sehen sogar so unverfänglich aus, dass man sie auf Reisen problemlos im Handgepäck mitnehmen oder auch im Hotel auf dem Nachttisch liegen lassen kann.

Beachten sollte man bei Dildos jedoch das Gewicht: Umso leichter das Toy ist, umso weniger ermüdet es bei der Benutzung die Arme und Hände und umso leichter rutscht es hinein und heraus. Plant man also stundenlanges Vergnügen, sollte man sich ein recht leichtgewichtiges Spielzeug zulegen.

Wichtig bei jeglicher Benutzung von Dildos ist der Einsatz von ausreichend Gleitmittel. Je nach Material gibt es von den Herstellern besonders empfohlene Mittel, die die jeweilige Oberfläche nicht angreifen. Niemals sollte ein trockener Dildo in eine nicht ausreichend feuchte Vagina eingeführt werden, dann dies kann zu Hautreizungen oder Schürfungen führen. Wie viel Gleitmittel genau nötig ist, ist von der individuellen Physis abhängig und kann nicht pauschal gesagt werden – das muss man einfach selbst herausfinden. Jedoch gilt die Maxime, lieber zu viel Gleitmittel als zu wenig zu verwenden.

Insgesamt sollte man beim Kauf eines Dildos darauf achten, dass er aus hochwertigen Materialien, zum Beispiel Silikon oder Glas, hergestellt ist und keine Weichmacher enthält. Eine anatomische Form erhöht den Spaß, beliebt sind auch Noppen oder Rillen an der Oberfläche. Für Anfänger empfehlen sich kleinere Modelle, geübte Benutzer können schon einmal zu den größeren Toys greifen. Dass ein Dildo allen Sicherheitsbestimmungen entspricht, kann man EU-weit am CE-Zeichen erkennen.

Außerdem ist Hygiene, wie bei allen Toys, entscheidend: Der Dildo sollte nach jeder Verwendung mit Wasser und einem geeigneten Toy Cleaner gereinigt werden, um Infektionen zu vermeiden. Wurde ein Dildo einmal anal benutzt, darf er nicht mehr vaginal oder oral eingeführt werden, sonst können Darmbakterien an Stellen enden, wo man sie wirklich nicht haben möchte.

Wie benutzt man einen Strap-on-Dildo?

Ein Strap-on-Dildo wird mit verschiedenartigen Gurten umgeschnallt. Diese Variante ist besonders bei Frauen beliebt, die damit ihre Partnerin beglücken wollen, aber genauso gut kann damit einem Mann anales Vergnügen bereitet werden.
Bei der Zwei-Frauen-Variante empfiehlt sich ein Strap-on, der mit Vibro-Ei bestückt ist, so dass beide Seiten neben den harten Stößen auch noch mit sanften Vibrationen stimuliert werden.

strap on dildo
Besonders beim Sex unter Frauen ist ein Strap-on-Dildo eine gute Wahl.

Mittlerweile gibt es auch Strap-ons ohne die klassischen Gurte, zum Beispiel den ShareVibe. Diese Dildos sind so anatomisch geformt, dass sie ganz von selbst halten und beide Hände frei bleiben, so dass damit noch weitere erogene Zonen massiert werden können. Diese Toys eignen sich durchaus auch für heterosexuelle Paare und sind perfekt, wenn man gemeinsam einen Höhepunkt erreichen möchte.

Das Vibro-Ei ist hier herausnehmbar, so dass der ShareVibe auch wie ein ganz normaler Strap-on benutzt werden kann. Natürlich muss er nicht immer als Strap-on benutzt werden, man kann ihn ebenso gut in die Hand nehmen und den Partner oder die Partnerin verwöhnen.

Prinzipiell sind mit einem Strap-on sämtliche Stellungen möglich. Besonders heiß wird es bei Reiterspielen oder im Doggy Style, aber der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.
Außerdem ermöglicht es der Strap-on bei Hetero-Paaren dem Mann, einmal der passive Partner zu sein – eine extrem erotische, spannende Erfahrung, ebenso wie für die Frau, den aktiven Part spielen zu können. Da erhält der Sex plötzlich eine ganz neue Dynamik für beide.

Auch bei Spielen zu dritt mit zwei Frauen kann ein Strap-on wertvolle Dienste leisten, für viele Frauen ist es ein fantastisches Gefühl, von vorne und von hinten gleichzeitig penetriert zu werden. Mit etwas Fantasie lassen sich in diversen Konstellationen unzählige Einsatzmöglichkeiten für einen Strap-on finden.

Worauf muss man bei Anal-Dildos achten?

Die meisten herkömmlichen Dildos können ganz nach Belieben auch anal verwendet werden, so zum Beispiel der Lelo Ella. Wie bei allen Spielchen mit dem Hintertürchen muss auch bei der Verwendung von Anal-Dildos anfangs sehr behutsam vorgedrungen werden. Der Einsatz von ausreichend Gleitmittel versteht sich dabei von selbst. Bei Schmerzen oder unangenehmen Empfindungen sollte man es langsamer oder mit einem kleineren Durchmesser versuchen.
Wichtig ist, dass ein Anal-Dildo nicht zu tief eingeführt werden darf. Macht der Schließmuskel erst einmal hinter dem Toy zu, kann es sonst zum Problem werden, das Toy wieder herauszuziehen. Deshalb empfiehlt sich die Verwendung von Dildos mit einem Ring zum Zurückziehen oder einer Verbreiterung, die ein zu weites Hineinrutschen von vorne herein verhindert.

Ansonsten gilt die Maxime, dass bei steigender Erregung das Hintertürchen immer entspannter wird und auch wilder stimuliert werden darf. Insbesondere beim Mann wird ab einer gewissen Erregung der P-Punkt wichtig und kann ihm bei Stimulation mit einem Anal-Dildo einen ganz besonders heißen Orgasmus, mit etwas Glück sogar multiple Orgasmen, bescheren.

Aber auch für Frauen haben Anal-Dildos durchaus ihren Reiz: Der weibliche G-Punkt kann indirekt durch die Scheidenwand stimuliert werden. Da ein männlicher Penis den G-Punkt beim Sex meistens nicht optimal erreicht, kann dieser während des Geschlechtsverkehrs zum Beispiel durch einen Anal-Dildo stimuliert und so ein Höhepunkt in ungekannten Dimensionen erreicht werden.

Was ist das Besondere an Glasdildos?

Ein relativ neues Material für Dildos ist Glas. Dieser Werkstoff hat gleich mehrere Vorteile: Die Oberfläche ist extrem glatt und gleitet selbst ohne viel Gleitmittel optimal. Außerdem sind Glasdildos sehr einfach zu reinigen – und das kalte Glas sorgt besonders beim ersten Eindringen noch einmal für ein Extra-Prickeln. Um dieses Prickeln noch zu erhöhen, kann das gute Stück eine Weile vor Benutzung im Kühlschrank noch mehr heruntergekühlt werden.

Ein Paradebeispiel für einen Glasdildo der Extraklasse ist “The Golden Love”, der durch sein Design perfekt den weiblichen G-Punkt trifft und bei jedem Eindringen wieder die Klitoris stimuliert.

Eines muss man bei Glasdildos unbedingt beachten: Herunterfallen sollten sie nicht, sonst könnten sie zerbrechen. Hat ein Glasdildo einmal eine Beschädigung an der Oberfläche, darf er auf keinen Fall mehr verwendet werden, denn bei Glas können an solchen Stellen jederzeit sehr scharfe Kanten entstehen – wer möchte sich schon beim Liebesspiel Schnittwunden zufügen? Generell allerdings sind Glasdildos extrem robust und lange haltbar. Auch in der Badewanne kann man einen Glasdildo jederzeit benutzen, im warmen Wasser wird er aber relativ schnell seine prickelnde Kühle verlieren.

Dildos mit Saugnapf – wozu denn das?

Besonders im Trend liegen derzeit Dildos mit Saugnapf. Die Idee ist relativ neu, aber genial: Diese neckischen Toys saugen sich an jeder glatten Oberfläche fest, zum Beispiel der beeindruckend große “The Boss Stub” von Fun Factory. Dieses gute Stück sorgt durch die anatomisch nachgeformte Eichel und viele kleine Äderchen für zusätzliche Stimulation und steht einem echten Penis in nichts nach.

Um nur ein Beispiel zu nennen, hält er mit seinem Saugnapf hervorragend auf Fliesen oder Marmorböden, aber auch Duschwände sind sein Revier. So sind diverse Positionen möglich, um alleine Spaß zu haben. Praktisch ist natürlich auch, dass bei einer Befestigung am Boden, sozusagen der Reiterstellung, der Mund der Frau sich dann in der perfekten Höhe für einen Blow Job befindet. Was will man mehr?

Vorsichtig sollte man sein, wenn man einen Dildo mit Saufnapf auf Möbelstücken anbringt. Bei zu leidenschaftlichen Bewegungen besteht möglicherweise Sturz- oder Umkipp-Gefahr.
Die Benutzung eines Saugnapf-Dildos in hockender Position ist für Frauen übrigens auch ein hervorragendes Training für den Beckenboden. Eine regelmäßige Benutzung fördert als auch noch die weibliche Gesundheit.

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