Wie benutzt man einen Vibrator richtig?

Mit einem Vibrator kann man viel Spaß haben
Mit einem Vibrator kann man viel Spaß haben!

Mit einem Vibrator kann sich jede Frau wunderschöne, prickelnde oder entspannende Minuten bis Stunden bescheren. Allerdings trauen sich manche Frauen aus Unwissenheit über die richtige Anwendung nicht so recht an die kleinen Freunde heran. Deshalb gibt es hier nun die ultimative Anleitung für den genussvollen Vibratoreinsatz.

Vibrator Fun Fact 1:

Vibratoren wurden ursprünglich zu medizinischen Zwecken eingesetzt: Um 1900 sollten sie hysterische Frauen entspannen und kurieren.

Welches Modell ist für den Anfang das Richtige?

Die Auswahl an Vibratoren auf dem Markt ist schier unüberschaubar. Es gibt sie in allen Formen, Farben, Größen und Materialien. Man kann beliebig viel Geld investieren und die guten Stücke praktischerweise anonym im Internet bestellen. Den Richtigen auszusuchen ist für Neulinge gar nicht so einfach. Es gibt aber ein paar Punkte, an die man sich halten kann.

Vibratoren gibt es in vielen verschiedenen Größen
Vibratoren gibt es in vielen verschiedenen Größen

Mit der Größe sollten Anfängerinnen es lieber nicht übertreiben. Es kommt sowieso eher auf gekonnt eingesetzte Vibrationen an als auf pure Länge oder den Durchmesser. Noppen und Rillen wiederum können durchaus elektrisierende Akzente setzen. Hilfreich sind außerdem Fortsätze, die zum Beispiel den G-Punkt oder die Klitoris massieren.

Eine weitere Entscheidung, vor der man steht, ist die Bedienbarkeit. Umso mehr Schalter oder Knöpfe das Gerät hat, umso schwieriger ist es, kurz vor dem Höhepunkt noch den richtigen Knopf zu erwischen. Es wirkt wenig lustfördernd, wenn man dann den Vibrator aus Versehen ausschaltet.

Mittlerweile hat man die Wahl zwischen batteriebetriebenen Vibratoren und solchen, die wiederaufladbare Akkus haben. Letztere sind natürlich von Vorteil, wenn sie häufig genutzt werden. Man sollte dann nur mit genügend Vorlauf auch daran denken, das gute Stück aufzuladen, bevor man sich vergnügen möchte. Immerhin betragen die Ladezeiten bis zu sechs Stunden.

Vibratoren werde aus diversen Materialien hergestellt, von Silikon über Glas und Metall bis hin zu Plastik. Die Entscheidung für ein bestimmtes Material kommt ganz auf die eigenen Vorlieben an – manche mögen lieber sanft-weiches Silikon, andere finden kaltes, hartes Metall erst richtig erregend.

Einen Vorteil hat medizinisches Silikon in jedem Fall: Es ist von allen erhältlichen Materialien das, das die wenigsten Allergien auslösen kann. Wenn man auf diesem Gebiet sensibel ist, sollte man also lieber zum medizinischen Silikon greifen.

Bei der Form gibt es gänzlich verschiedene Modelle. Empfehlenswert, und seit ihrem Auftritt in Sex and the City auch bei Frauen auf der ganzen Welt äußerst beliebt, sind sogenannte Rabbit-Vibratoren, mit einem großen, ergonomisch geformten Schaft zur Stimulation des G-Punktes und einem kürzeren, zweiten Massagekopf, der wahlweise die Klitoris oder den Anus verwöhnt.

Ein gutes Modell sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene ist der Palm von MOQQA, den es bei Amorelie zu bestellen gibt. Er besticht durch einfache Bedienbarkeit mit einem beleuchteten Bedienteil, so dass man auch im abgedunkelten Schlafzimmer immer das richtige Programm erwischt. Die Form mit den beiden Massageköpfen ist ergonomisch so gestaltet, dass gleichzeitig der G-Punk und entweder Klitoris oder Anus, ganz nach persönlicher Vorliebe, angeheizt werden können. Es gibt mehrere Vibrationsprogramme von langsam und sanft bis zum explosiven Booster, der jedem Höhepunkt noch einen extra Kick gibt. Darüber hinaus ist dieser kleine Freund wasserdicht, man kann ihn also problemlos abwaschen oder damit ein Schaumbad zu einem erotischen Erlebnis machen. Der Palm kann praktisch per USB aufgeladen werden und besticht durch seine lange Akkulaufzeit. Das ästhetisch ansprechende Design mindert, gerade bei Anfängerinnen, jegliche Berührungsängste. Praktischerweise ist das Gerät auch noch extrem leise.

Vibrator Fun Fact 2:

Der erste Vibrator, 1869 von George Taylor erfunden, wurde von einer riesigen Dampfmaschine angetrieben. Kein Wunder, dass er den meisten Patientinnen eher Angst machte.

Was muss man beim Benutzen eines Vibrators beachten?

Es gibt bei der Anwendung von Vibratoren kein richtig oder falsch. Erlaubt und richtig ist, was gefällt und Lust bereitet. Allerdings kann es zumindest am Anfang nicht schaden, wenn man zumindest eine ungefähre Ahnung hat, was man mit dem kleinen Freund alles anstellen könnte.
Am wichtigsten ist am Anfang, erst einmal die Scheu abzulegen, sich selbst zu verwöhnen. Die Sache kann so langsam angegangen werden, wie man will. Alles kann, aber nichts muss.

Man sollte keine Scheu haben, sich selbst anzufassen
Man sollte keine Scheu haben, sich selbst anzufassen

Manche fragen sich vielleicht, wo denn nun der perfekte Ort für die ersten Versuche ist. Da man am Anfang oft nicht ausreichend entspannt ist, um die sanften Vibrationen wirklich zu genießen, empfiehlt sich ein heißes Schaumbad. Dort kann man relaxen, sich zurücklehnen, sich selbst streicheln und irgendwann ganz beiläufig zum Vibrator greifen. Das heiße Wasser entspannt den ganzen Körper und macht die Muskeln locker, so dass der Höhepunkt noch intensiver erlebt wird. In der Badewanne fällt es besonders Anfängerinnen leichter, die Scheu davor zu überwinden, sich selbst im Intimbereich zu massieren. Bevor man den Vibrator in die Badewanne mitnimmt, sollte man natürlich abklären, ob er auch wasserdicht ist. Der Rabbit-Vibrator Palm von MOQQA zum Beispiel ist perfekt geeignet für heiße Wasserspiele.

Ein heißes Schaumbad ist der perfekte Ort für erste sinnliche Erfahrungen
Ein heißes Schaumbad ist der perfekte Ort für erste sinnliche Erfahrungen

Aber auch das Bett ist ein guter Platz, um sich selbst zu verwöhnen. Damit es noch schöner wird, empfiehlt es sich, eine stimmungsvolle Atmosphäre zu schaffen. Diese kann zum Beispiel durch Kerzen, ätherische Öle oder auch angenehme musikalische Untermalung entstehen. Ganz so, wie man es eben auch für einen romantischen Abend zu zweit herrichten würde. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ein Vorteil an Musik ist, besonders in hellhörigen Gebäuden, dass sie auch noch das leise Surren des Vibrators überdeckt.

Besonders zu Beginn sollte man mit Gleitmitteln nicht geizen. Hierzu eignen sich hauptsächlich wasserbasierende Mittelchen, weil ansonsten das Material der Vibratoren angegriffen werden kann. Die jeweiligen Hersteller geben an, welches Mittel für welchen Vibrator geeignet ist. Wenn man einmal so weit ist, dass der eigene Körper die nötige Feuchte produziert, kann man die Gleitmittel getrost weglassen. Bevor man ein bestimmtes Gleitmittel zum ersten Mal in den empfindlichen erogenen Zonen verwendet, sollte man an einer unbedenklicheren Stelle, zum Beispiel am Arm oder am Oberschenkel, testen, ob man eventuell allergisch darauf reagiert, sonst kann es sein, dass man während des Verwöhnprogramms eine unangenehme Überraschung erlebt.

Techniken zur Selbstbefriedigung mit Vibratoren gibt es unzählige. Im Endeffekt muss jede Frau selbst herausfinden, wie sie am besten oder einfachsten oder angenehmsten zum Höhepunkt kommt. Grundsätzlich gilt jedoch: Die erogenen Zonen müssen stimuliert werden, sonst wird es nichts mit dem Orgasmus. Das sind primär die Klitoris und die Vagina und dort wiederum ganz besonders der G-Punkt.

Will man sich selbst verwöhnen, sollte man eine stimmungsvolle Atmosphäre schaffen
Will man sich selbst verwöhnen, sollte man eine stimmungsvolle Atmosphäre schaffen

Viele Frauen kommen bei einer Stimulation der Klitoris zum Orgasmus, ohne dass der Vibrator überhaupt eingeführt werden muss. Das Vibrieren an diesem höchst sensiblen Punkt alleine reicht schon aus. Mit einem Rabbit-Vibrator wie dem Palm von MOQQA wiederum kann man gezielt den G-Punkt stimulieren und gleichzeitig die Klitoris massieren. Diese Technik verspricht absoluten sexuellen Hochgenuss und bringt so gut wie jede Frau zum Höhepunkt. Wenn dabei der eine Schaft auch noch tief eingedrungen im Booster-Modus heftig vibriert, wird dieser Höhepunkt zu einem ganz neuartigen, schier unvorstellbar intensiven und schönen Erlebnis. Um das erlösende Ende hinauszuzögern und länger Freude zu haben, kann man immer wieder zwischen hoher und niedrigerer Stufe variieren, so lange, bis man das Verlangen einfach nicht mehr aushält und den Booster einfach einschalten muss.

Was viele Frauen vor lauter Euphorie über die geilen Vibrationen vergessen, ist, dass sie ja zwei Hände zur Verfügung haben. Während also eine Hand das Gerät bedient, kann man sich mit der anderen Hand noch wunderbar ein bisschen streicheln. Zum Beispiel kann der Vibrator langsam am Scheideneingang hin- und hergeschoben werden, solange die freie Hand die Klitoris leicht kreisend massiert. Schon ruft man ganz neue, ungekannte Wellen der Lust hervor.

Ein Gedanke, der nur wenigen Frauen kommt, ist die Tatsache, dass sich auch andere Körperregionen über zarte Stimulationen freuen: So kann man mit dem Vibrator auch einmal die Nippel verwöhnen und nur auf diese Weise, ganz ohne Berührung des Unterleibs, die Erregung fast auf die Spitze treiben und verlängern, ohne gleich einen Orgasmus auszulösen.

Vibrator Fun Fact 3:

Der Rabbit-Vibrator aus “Sex and the City” ist das weltweit meistverkaufte Sextoy aller Zeiten.

Spaß zu zweit: Paarvibratoren

Hat man einen Partner, kann man den Vibrator benutzen, um das Vergnügen zu zweit noch prickelnder zu gestalten. Hierfür sind mittlerweile spezielle Paarvibratoren entwickelt worden, zum Beispiel der We-Vibe 4, den man bei Amazon diskret bestellen kann.

Dieser Vibrator aus weichem medizinischen Silikon ist perfekt an die weiblich Anatomie angepasst und per Fernbedienung ganz einfach in sechs verschiedenen Programmen steuerbar. Er ist wasserdicht und besticht durch seine extrem lange Akkulaufzeit von drei Stunden. Damit steht auch einem langen, ausführlichen Vorspiel oder mehreren Runden in den Laken nichts im Wege.

Paarvibratoren verpassen dem Sex einen extra Kick
Paarvibratoren verpassen dem Sex einen extra Kick

Ein besonderes Gimmick an einigen Paarvibratoren ist die meist kabellose Fernbedienung. Die Frau kann somit die Kontrolle über die eigene Lust komplett an den Partner abgeben – ein extrem erregendes Gefühl. Eine Augenbinde macht dieses Spiel gleich noch einmal schärfer. Auf die Spitze treibt das der We-Vibe 4 Plus, der sogar per Handy-App von jedem beliebigen Ort auf der Welt bedient werden kann. Ist der Partner also auf Geschäftsreise, muss trotzdem nicht auf heiße Stunden und sexuellen Hochgenuss verzichtet werden.

Moderne Paarvibratoren sind so gestaltet, dass sie beim Sex selbst von der Frau getragen werden können. Sie stimulieren dann den G-Punkt der Frau, der normalerweise vom Penis kaum erreicht wird, und gleichzeitig den Penis des Mannes. So erreicht jeder den Höhepunkt, was ohne zusätzliche Stimulation vielen Frauen leider verwehrt bleibt.

Auch wenn das eigene Sexleben nach einiger Zeit als Paar etwas eingerostet ist, kann ein Paarvibrator frische, heiße Ideen bringen. Besonders antörnend sind dann Programme wie der Echo-Modus des We-Vibe 4, in dem die beiden Motoren abwechselnd, ineinander übergehend vibrieren. Dadurch entstehen immer neue, elektrisierende Impulse.

Natürlich eignet sich der We-Vibe 4 auch für scharfe Spiele alleine. Durch seine ergonomische Form kann er gleichzeitig den weiblichen G-Punkt und die Klitoris stimulieren und hält von alleine. Man kann es sich also mit diesem kleinen Freudenspender in der Badewanne gemütlich machen und hat sogar noch beide Hände frei, um die Nippel zu verwöhnen oder die Brüste zu massieren. Der We-Vibe 4 garantiert also alleine und zu zweit unvergessliche Höhepunkte.

Vibrator Fun Fact 4:

Um 1930 gab es die ersten Pornofilme mit Vibrator-Einsatz. Prompt ging ein Aufschrei durch die Gesellschaft und Vibratoren wurden in der Öffentlichkeit als “unmoralisch” gebrandmarkt.

Auf was muss man sonst noch achten?

Nach dem Höhepunkt sollte das Spielzeug ordentlich gesäubert werden
Nach dem Höhepunkt sollte das Spielzeug ordentlich gesäubert werden

Wie bei allen Sextoys ist auch bei der Benutzung von Vibratoren die richtige Hygiene entscheidend, um unangenehme Infektionen im Genitalbereich zu vermeiden. Das gute Stück sollte nach jeder Benutzung gesäubert werden – je nach Modell mit fließendem Wasser und Seife oder einem speziellen Reiniger, den die Hersteller als Toy Cleaner vertreiben. Wichtig ist dabei, dass der jeweilige Reiniger auch vom Hersteller für genau dieses Modell zugelassen sein muss, sonst kann das Material angegriffen und porös werden – und wer verwöhnt sich schon gerne mit Schmirgelpapier? Außerdem können im porösen Material leicht unwillkommene Bakterien oder Pilzsporen wachsen, die dann wiederum zu unangenehmen Infektionen führen. Ds sollte auf jeden Fall vermieden werden.

Besondere Vorsicht ist angebracht, wenn man ein und den selben Vibrator vaginal und anal benutzen möchte. Nach Möglichkeit sollte man ihn zwischen analer und vaginaler Benutzung besonders gründlich reinigen, schließlich will niemand gerne Darmbakterien in der Scheide haben.
Beim Kauf eines Vibrators sollte man unbedingt darauf achten, dass das entsprechende Modell ein CE-Zeichen hat. Das bedeutet, dass es in der EU als sicherheitstechnisch unbedenklich eingestuft ist und bei der bestimmungsmäßigen Anwendung keine Schäden oder Verletzungen verursachen kann.

Leider erreicht auch der beste Vibrator irgendwann das Ende seiner Lebensdauer. Sobald ein Gerät offensichtliche Schäden aufweist, sollte es entsorgt werden und darf auf keinen Fall mehr benutzt werden.

Wenn man also diese Punkte beachtet und sich einen hochwertigen Vibrator zulegt, steht vergnüglichen Momenten nichts mehr im Weg. Diese Anleitung soll nur Ideen und Anregungen geben, im Endeffekt geht nichts über probieren und herumexperimentieren. Nur keine falsche Scheu – und schon tut sich eine ganz neue Welt der lustvollen Erfahrungen auf!

Finde dein perfektes Sextoy

Weitere Interessante Fakten über Vibratoren

Vibrator Fun Fact 5:

Der DeLight von FunFactory erhielt 2008 als erstes Sextoy aller Zeiten einen Design-Award aus der Industrie außerhalb der Erotik-Branche.

Vibrator Fun Fact 6:

In Deutschland besitzt im Durchschnitt jede siebte Frau einen Vibrator, im Alter von 18 bis 40 Jahren sogar bis zu jeder dritten.

Vibrator Fun Fact 7:

Pro Jahr werden in Deutschland ungefähr 350 000 Vibratoren verkauft – nicht eingerechnet Bestellungen mit Versand aus dem Ausland.

Wie geht es jetzt weiter?

Wenn du direkt diese Tipps Anwenden möchtest, dann nimm dir heute Abend mal etwas Zeit für dich, mach es dir bequem und gemütlich, lass dir ein Bad ein oder entspann dich auf dem Sofa oder im Bett. Wenn du noch keinen Vibrator hast kann ich dir wirklich den Palm ans Herz legen. Er kostet zwar mehr als diese Billig-Vibratoren aber ich denke immer man bekommt was man bezahlt und du willst es dir ja gut gehen lassen 🙂

Wenn du noch genaueres über Dildos wissen möchtest haben wir hier zwei Artikel für dich:

Hier geht’s zum kostenlosen Wohlfühl Mini-Kurs

Navigate
Menu